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+++ DER AUFSTREBENDE AUFSTEIGER +++

Die SG Bettringen ist der beste Landesligist aus dem Gmünder Raum. Damit hatte vor der Saison so auch niemand gerechnet. Trotz eines totalen Fehlstarts in die Saison 2014/15 belegt die SGB nach 18. Spieltagen mit 21 Punkten den elften Tabellenplatz.

JAN SIGEL

Es war ein Katastrophenstart, den die SG Bettringen als Aufsteiger in der Landesliga hinlegte. 2:4 gegen den TSV Deizisau, 2:3 gegen den FC Bargau, 1:3 gegen Calcio Leinfelden-Echterdingen, 0:3 gegen Heiningen. „Dabei haben wir eigentlich immer ordentlich gespielt, uns aber in den ersten Spielen zu viele individuelle Fehler geleistet“, sagt SGB-Trainer Klaus „Joe“ Frank. Die Folge: Bettringen stand nach vier Spieltagen mit null Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Der Aufsteiger wirkte verunsichert – der Abstieg zurück in die Bezirksliga drohte.

Am 5. Spieltag gelingt die Wende
Doch es folgte die Wende, wie es Frank zurückblickend betitelt: Das Spiel gegen den TSV Buch. „Bis zu diesem Spiel wurden wir immer gelobt, für die Art und Weiße wie wir Fußball gespielt hatten. Nur Punkte geholt haben wir keine. Das änderte sich mit diesem Spiel“, sagt der Bettringer Übungsleiter. Mit 3:1 gelang der Sportgemeinde an diesem fünften Spieltag der lang ersehnte Befreiungsschlag. Die ersten drei Punkte für den Aufsteiger in der Landesliga. Frank: „Das war wichtig für die Köpfe der Spieler.“
Die SG Bettringen war in der neuen Liga angekommen und sammelte von nun an Punkt um Punkt und verließ langsam aber sicher die Abstiegsränge. Einen Grund für diesen Aufschwung sieht der SGB-Übungsleiter vor allem in den taktischen Fähigkeiten seiner Spieler: „Unser großer Vorteil ist unsere Flexibilität. Wir sind sowohl in der Aufstellung als auch in der taktischen Umsetzung sehr variabel. Das unterscheidet uns von anderen, auch von gestandenen Landesligamannschaften.“
Nach einem 3:0-Sieg über den TSV Bad Boll am zwölften Spieltag sollte es dann endlich soweit sein: Die Mannschaft von Trainer „Joe“ Frank stand erstmals auf einem Nichtabstiegsplatz in der Tabelle. Zehn weitere Zähler sollten in den sieben darauffolgenden Spielen noch hinzukommen, so dass die SG Bettringen nun auf dem elften Tabellenplatz überwintern wird. Über dem ominösen Strich, der den sofortigen Wiederabstieg bedeuten würde. „Wir sind hochzufrieden mit unseren erzielten Leistungen“, sagt Frank.
Doch Ausruhen will man sich im Gmünder Süden darauf nicht: „Klar, wir sind über dem Strich und momenten die beste Gmünder Landesliga-Mannschaft, aber in der Tabelle geht es so eng zu, dass man bei zwei oder drei Niederalgen am Stück gleich wieder Letzter ist“, mahnt der SGB-Trainer. Frank fordert daher auch in der Rückrunde von seinen Spieler Kampf, Leidenschaft und „das Wichtigste: Konstanz“. Nur so könne die SGB den Abstiegskampf in der Landesliga überstehen.
Personell wird es bei der Sportgemeinde Bettringen in der Winterpause keine großen Veränderungen geben. Nur Lukas Hartmann kehrt von seinem Amerika-Aufenthalt zurück und steht somit wieder zur Verfügung. Ansonsten vertraut Trainer Klaus „Joe“ Frank auch in der Rückrunde „weiterhin auf den Kader, der mir zur Verfügung steht“.

GT 12.12.14

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