SportKultur Stuttgart - SG Bettringen 9:3
(ds). Am vergangenen Samstag mussten die Tischtennis-Herren der SG Bettringen bei SportKultur Stuttgart antreten. An und für sich ein Gegner aus dem unteren Mittelfeld der Landesklasse, wo man sich eventuell etwas ausgerechnet hatte. Leider lief es nicht wie erhofft, denn man erlitt eine 3:9-Niederlage bei den Landeshauptstädtern, wobei man alle vier Matches die in den Entscheidungssatz gingen den Stuttgartern überlassen musste.
Bei den Eingangsdoppeln lief es allerdings erstmals gar nicht so schlecht für die SGB, denn zwei der drei Begegnungen konnten gewonnen werden. Sowohl Claus und Marcel Knödler (gegen Arnold/Frey) als auch Jochen Wohlfarth und Christian Abele (gegen Schollmeier/Bosien) siegten ungefährdet mit 3:0-Sätzen. Den perfekten Start konnten Holger Enssle und Robin Knödler nicht umsetzen, denn sie kämpften großartig gegen das Stuttgarter Spitzendoppel Leonard Jablonka und Noël Françon, verloren aber im Entscheidungssatz.
Leider konnten im vorderen Paarkreuz Claus und Marcel Knödler die Übernahme der Führung durch die Hausherren nicht verhindern. Marcel Knödler spielte zwar gegen Leonard Jablonka großartig, glich einen
0:2-Satzrückstand aus, unterlag dann aber im fünften Satz. Nicht ganz so knapp war es bei Claus Knödler, der gegen den Franzosen Noël Françon mit 1:3 den Kürzeren zog. Im mittleren Paarkreuz glich Holger Enssle mit einem 3:0 gegen Christian Frey zwar noch einmal aus, da aber an der Parallelplatte Jochen Wohlfarth mit 1:3 gegen Karsten Arnold unterlag blieb SportKultur in Front. In den folgenden fünf Matches gestanden die Stuttgarter den Bettringern keinen weiteren Punkt mehr zu, so dass sich ein deutlicher 9:3-Endstand ergab. In zwei Matches ging es aber nochmals äußerst eng zu, denn Christian Abele lag gegen Philipp Schollmeier mit 2:0 vorne, verspielte den Vorsprung aber und verlor im Entscheidungssatz. Ähnlich erging es Robin Knödler gegen Tom David Bosien, der allerdings nicht 2:0 vorne lag, sondern zum 2:2 mit einem deutlichen 11:2 ausglich, aber im fünften Satz mit Bosien beim knappen 9:11 nicht mehr ganz mithalten konnte. Die anderen Matches gingen etwas deutlicher zu Gunsten der Stuttgarter so dass der letztlich klare Heimerfolg zustande kam. Bei einer Gesamtspielzeit von über drei Stunden und einigen engen Begegnungen täuscht dieser aber etwas über die tatsächlichen Kräfteverhältnisse hinweg.
