Ausrichtung der Gauturnfeste braucht viele Helfer

Bei der Jahreshauptversammlung der Sportgemeinde Bettringen standen die gute Finanzlage, die Bedeutung von sportlichen Erfolgen für die Gewinnung von Nachwuchs und eine Änderung der Beitragsordnung auf der Tagesordnung.
Der 1. Vorsitzende Hannes Barth freute sich in seinem Bericht über die vielen sportlichen Erfolge im Jahr 2013 und das große ehrenamtliche Engagement im Verein, auch wenn es immer schwieriger werde, geeignete und motivierte Ehrenamtliche für die vielen Aufgaben zu gewinnen.

Hannes Barth bedankte sich neben der Geschäftsstellenleiterin Marga Holl und seinem Vorgänger Erich Kümmel auch bei seinen VorstandskollegInnen für die tatkräftige Unterstützung, die ihm in seinem ersten Amtsjahr zuteil wurde. Er arbeite gut und konstruktiv mit allen zusammen.

Dem demographischen Wandel geschuldet seien die neuen Spielgemeinschaften und Kooperationen der Abteilungen Fußball, Handball, Leichtathletik und Volleyball mit befreundeten Vereinen, denen sicher noch weitere folgen werden.
Auch sei zu überlegen, ob nicht Kooperationen mit Schulen im Ganztagsunterricht vereinbart werden sollten, um die Kinder für den Sport zu begeistern und für den Vereinssport zu gewinnen. Sie würden Zukunft und Chancen für die Sportvereine bieten.

Die Leiterin des Ressorts Protokoll und Öffentlichkeitsarbeit, Heidrun Nikolaus-Böhnlein, rief in ihrem Bericht den Anwesenden noch einmal ins Gedächtnis, dass die Ausrichtung der beiden Gauturnfeste am 05. und 06. Juli anlässlich des 150-jährigen Turngau-Jubiläums die volle Unterstützung aller Abteilungen bedarf. Alles in allem werden ca. 250 Helfer gebraucht, die sowohl im Wettkampf- wie auch im Bewirtungsbereich die ca. 1.300 erwarteten Kinder und Eltern betreuen und bewirten.

Die Sportgemeinde zeigt auch bei der Landesgartenschau große Präsenz. So übernimmt  sie an zwei Tagen die Einlasskontrollen komplett. Beim  Bettringer Tag am 09. Mai treten die suebia gymnastics und die Turnmädchen auf. Die Ballsport treibenden Abteilungen werden in einzelnen Spielstationen den Besuchern die verschiedenen Sportarten näher bringen und zum Mitmachen anregen.

Zu einer effektiven Öffentlichkeitsarbeit gehört auch eine gut zu navigierende, sichere und ansprechende Homepage. Daran wird zur Zeit gearbeitet. Der Relaunch soll im Juni abgeschlossen sein.

Die Sportgemeinde ist nicht nur sportlich gut unterwegs, sondern auch kulturell. Am 12. April startet in dritter Auflage die Oldie-Night und die Kabarett-Veranstaltungen im Oktober haben auch einen großen Liebhaberkreis über die Sportgemeinde hinaus gefunden. Dieses Jahr werden Achim & Hubbe zu Gast sein.

Weil das Ressort Finanzen nach wie vor nicht besetzt ist, erläuterte der 1. Stellvertretenden Vorsitzende Markus Seitz die Bilanz 2013, die sich sehen lassen kann. Haben doch alle Abteilungen ein positives Ergebnis erzielt und die Finanzlage ist überaus stabil. Das war auch ein Grund für die einstimmige Entlastung des Vorstands, die von Kurt Gruber vorgetragen wurde. Der Verein zeichne sich durch eine große Kontinuität aus, die ihm in allen Bereichen sehr gut tun würde.
Bei den Wahlen konnten alle zur Wahl stehenden Ämter wieder mit den bisherigen Amtsinhabern  besetzt werden: 1. Stellvertretender Vorsitzender bleibt Markus Seitz; das Ressort Protokoll/Öffentlichkeitsarbeit betreut weiterhin Heidrun Nikolaus-Böhnlein und Karin Stütz hat erneut das Ressort Wirtschaft inne. Das Amt einer der zwei Kassenprüfer übt wieder Irmgard Kolb aus. Das Finanzressort bleibt weiterhin vakant, wobei der 1. Vorsitzende Hannes Barth optimistisch ist, dass es 2015 wieder besetzt werden kann.

Ein Antrag aus der Vorstandschaft stand zur Abstimmung: er formulierte die Anpassung der Mitgliedsbeiträge an die demographische Entwicklung einerseits und die sportlichen Angebote im Seniorenbereich andererseits. Senioren können bei der Sportgemeinde noch mindestens 20 Jahre aktiv Sport treiben. Es sind reichlich spezifische Angebote mit hoch qualifizierten Übungsleiterinnen da, werden doch zum Beispiel die Jedermänner von zwei Physiotherapeutinnen trainiert. Bei drei Enthaltungen wurde beschlossen, dass alle Erwachsenen einen einheitlichen jährlichen Beitrag zahlen: die aktiven Mitglieder 65 € und die fördernden Mitglieder 30 €.

Ohne motivierte Ehrenamtliche, Trainer, Helfer, Eltern und Unterstützung von außen sei erfolgreiche Vereinsarbeit nicht möglich. Hannes Barth dankte allen, die mithelfen, dass die Sportgemeinde Bettringen ein lebendiger, aktiver, leistungsstarker und erfolgreicher Verein ist.

Ein großer Dank ging an die Stadtverwaltung und den Bettringer Ortschaftsrat mitsamt der anwesenden Ortsvorsteherin Brigitte Weiß für die gute Zusammenarbeit. Konnte doch endlich die Renovierung der sanitären Anlagen in der Großen Uhlandhalle realisiert werden.

Zum Schluss wünschte er noch allen Sportlern viel Leistungswillen und Erfolg, weil das letztendlich die Attraktivität eines Sportvereins und die Identifikation mit ihm ausmacht. Nur so könne man Kinder für die verschiedenen Sportarten begeistern!

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